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Wissenschaften

Ein Sicherheitskonzept für euren Club

Foto von Aleksei Sabulevskii auf Unsplash

Ein Sicherheitskonzept für euren Club ist weit mehr als nur ein paar Kameras und Schlösser. Es geht darum, umfassende Maßnahmen zu entwickeln, die nicht nur Mitglieder und Mitarbeiter schützen, sondern auch euren Bestand und den reibungslosen Betrieb gewährleisten. In diesem Artikel zeigen wir euch die wichtigsten Bestandteile eines professionellen Sicherheitskonzepts – von der Videoüberwachung bis hin zur Risiko-Analyse. Wir erklären euch außerdem, wie die Hanf-App euch dabei unterstützt, euren Club sicher zu schützen und zu verwalten.

1. Videoüberwachung

Warum ist sie wichtig?

Eine lückenlose Videoüberwachung dient nicht nur zur Abschreckung, sondern auch zur Aufklärung von Vorfällen. Auch wenn ihr euren Mitgliedern vertraut - eine Sicherheitskamera in eurem Club wird für mehr Absicherung sorgen. Auch bei einem Einbruch habt ihr so die Chance, die Täter eventuell zu fassen.

‍a) Speicherung der Aufzeichnungen:
Aufzeichnungen sollten verschlüsselt auf einem sicheren Server oder einer Cloud gespeichert werden. Die Speicherdauer muss den Datenschutzbestimmungen entsprechen (z. B. max. 72 Stunden in vielen Ländern).

b) Datenübertragung:
Verwende verschlüsselte Netzwerke (z. B. VPN oder HTTPS), um sicherzustellen, dass die Daten beim Transport nicht abgefangen werden können.

c) Stromversorgung:
Kameras und Aufzeichnungsgeräte sollten an eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) angeschlossen sein, um auch bei Stromausfällen betriebsbereit zu bleiben.

2. Alarmkonzept

Ein durchdachtes Alarmkonzept kann im Ernstfall Leben retten und Schäden minimieren.

a) Durchsagen:
Automatische Durchsagen sollten in Notsituationen klar verständlich Anweisungen geben.
Z. B.: „Bitte verlasst das Gebäude ruhig und zügig über die markierten Notausgänge.“

b) Akustischer und optischer Alarm:
Kombinationen aus lauten Sirenen und Blitzlichtern sorgen dafür, dass Alarme auch in lauter Umgebung wahrgenommen werden.

c) Meldeketten:
Definiere klare Kommunikationswege: Wer informiert wen?
Beispiel: Sicherheitsdienst → Geschäftsleitung → Polizei oder Feuerwehr.

3. Beschaffenheit der Baumaterialien

Die Materialien, die für den Bau und die Einrichtung eures Clubs verwendet werden, beeinflussen die Sicherheit maßgeblich.

a) Sicherheitsklassen:
Setzt auf einbruchsichere Türen und Fenster (z. B. RC2 oder RC3). Wände und Böden sollten feuersicher (Brandschutzklasse F30 oder höher) und schwer durchdringbar sein.

b) Schutz vor physischem Eindringen:
Stahlverstärkungen oder spezielle Sicherheitsbeschichtungen können den Schutz erhöhen.

4. Sicherheits-Perimeter und Zonen

Gliedert euren Club in Sicherheitszonen, um sensible Bereiche besser zu schützen.

Äußere Zone:
Das Gelände und der Eingangsbereich, abgesichert durch ein gutes Schloss etc.

Innere Zone:
Gemeinschaftsräume, die für Mitglieder zugänglich sind, aber dennoch überwacht werden.

Kernzone:
Sensible Bereiche wie Lagerräume oder Büros, die nur autorisiertes Personal betreten darf.

5. Zutrittskontrolle und Dokumentation

Ein effizientes Zutrittskontrollsystem sorgt dafür, dass nur berechtigte Personen Zugang erhalten.

Mit der Hanf-App unterstützen wir euch hierbei: Durch das automatische Generieren eines Mitgliedsausweises in der App kann sich jedes Mitglied ganz einfach ausweisen. Das erspart das Abgleichen von Ausweisen etc. Durch verschiedene Rollen und Berechtigungen, die ihr in der Hanf-App vergeben könnt, erhalten Mitglieder zudem auch spezielle Zugangsberechtigungen, die sie für ihre Position im Club brauchen.


a) Zutritts-Matrix:
Definiert, wer welche Bereiche betreten darf. Beispiel: Mitglieder haben nur Zugang zu Gemeinschaftsbereichen, Mitarbeiter auch zu Lagerräumen. Diese einzelnen Rollen und Berechtigungen könnt ihr in der Hanf-App eintragen und behaltet so die Übersicht und Kontrolle.

b) Zutrittsprotokoll:
Jede Türöffnung sollte dokumentiert werden, um im Ernstfall nachvollziehen zu können, wer wann wo war.


6. Transportsicherung

Der Transport sensibler Materialien, z. B. Cannabis-Produkte, erfordert besondere Vorsicht.

a) Sichere Fahrzeuge verwenden:
Ausgestattet mit GPS-Tracking und Alarmanlagen.

b) Begleitung:
Wo möglich, sollten Transporte von Sicherheitsdiensten begleitet werden.

c) Unauffälligkeit:
Vermeide auffällige Logos oder Beschriftungen, die den Transport als Ziel für Diebstahl identifizieren könnten.

7. Sicherung des Lagerbestandes

a) Lagerraum: Der Lagerraum sollte einbruchsicher, videoüberwacht und mit einem Alarmsystem ausgestattet sein.

b) Inventurdokumentation:
Regelmäßige Bestandsaufnahmen helfen, Verluste schnell zu bemerken.

c) Zugriffsrechte:
Nur autorisiertes Personal darf Zugang zum Lager haben.

8. Brandschutz und Fluchtwege

Brandschutz ist ein zentraler Bestandteil der Sicherheit.

a) Feuerlöscher und Rauchmelder:
Müssen regelmäßig gewartet und klar sichtbar sein.

b) Fluchtwege:
Diese sollten gut beleuchtet, frei von Hindernissen und deutlich markiert sein.

c) Sammelplatz:
Definiere einen sicheren Ort außerhalb des Gebäudes, an dem sich alle im Notfall sammeln können.


9. Risiko-Analyse:

Eine Risikoanalyse hilft euch, Schwachstellen im Sicherheitskonzept zu identifizieren.

a) Penetrationstests:
Simuliere Angriffe, um Sicherheitslücken aufzudecken. Das können Einbrüche, Cyberangriffe oder interne Sicherheitsrisiken sein.

b) Anpassung des Konzepts:
Sicherheitsmaßnahmen sollten kontinuierlich überprüft und verbessert werden.

Fazit: Sicherheit auf allen Ebenen

Ein umfassendes Sicherheitskonzept ist für jeden Club unerlässlich – besonders, wenn sensible Materialien oder Daten geschützt werden müssen. Mit klar definierten Maßnahmen in den Bereichen Überwachung, Zutrittskontrolle, Alarmierung und Brandschutz kann euer Club zu einem sicheren Ort für alle werden. 💡