Direkt aus deiner Perspektive als Betreiber: Die Vorschriften für Cannabis Social Clubs sind streng. Jede noch so kleine Bewegung – ob Wareneingang nach einer Ernte, Abgabe an Mitglieder, Umlagerung ins Nebenlager oder vernichtete Restmengen – muss detailliert, zeitscharf und korrekt dokumentiert werden. Du bist verpflichtet, jederzeit im Blick zu haben:
- Wie viel Cannabis befindet sich in welchem Lager?
- Woher stammt eine bestimmte Charge?
- Wohin ist sie gegangen?
- Sind alle Bestandsklassen sauber getrennt protokolliert?
Oft landen diese Infos erst handschriftlich auf Zetteln, dann in Excel-Listen, dann wieder im Kopf – und spätestens wenn Mitglieder, Behörden oder externe Prüfer nachfragen, beginnst du stundenlang zu recherchieren, fehlende Werte nachzupflegen oder Bewegungen zu rekonstruieren. Fehler schleichen sich ein, Berichte für Behörden kosten Nerven und das Risiko, etwas zu vergessen, bleibt stets bestehen.